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I - Sardinien 2009

Im Sommer 2009 wählen wir bei unserem überhaupt erstmaligen Trip auf die schöne Mittelmeerinsel Sardinien eine etwas andere Form der Unterkunft und vor allem der Verpflegung: In einem Agriturismo an der Südwest-Küste können wir uns nahezu jeden Abend mit einem Fünfgängemenü verwöhnen lassen und so einen exellenten Einblick in die typische Bauernküche Sardiniens gewinnen. Wir sind das erste Mal auf Sardinien, sicher aber nicht das letzte Mal. Die Insel bietet hervorrgagende Strände mit Südseeambiente, überaus nette und zurückhaltende, überwiegend gastfreundliche Bewohner und gute Möglichkeiten zum Wandern, wenn auch die Routen teilweise schlecht markiert sind.


 

26.6.2009
Um kurz vor 10 Uhr hebt die Ryan Air Maschine planmäßig vom kleinen ehemaligen Militärflughafen Hamburg-Lübeck ab, um uns nach Sizilien zu fliegen. Gestern haben wir den 102. Geburtstag unserer Omi Ilse in Hamburg gefeiert – jeder Geburtstag bei ihr ist ein faszinierendes Ereignis. Wann hat man schon einmal das Glück, den Geburtstag eines so alten Menschen, der sich zudem bester Gesundheit erfreut, zu erleben. Die Feier war auch der Grund für unsere Flugbuchung ab Lübeck. Ganze 90 Euro pro Person hat das Ticket gekostet. Mittlerweile sind die Kontrollen des Fluggepäcks bei Ryan Air extrem scharf geworden. Auf diese Art und Weise versucht der irische Billig-Airliner zusätzlich Geld zu verdienen. Am Gate wird sogar das Gewicht des Handgepäckstückes kontrolliert; außerdem wird darauf geachtet, dass jeder Passagier nur ein Gepäckstück dabei hat, nicht einmal Kamerataschen sind zusätzlich erlaubt!

Pünktlich um 12 Uhr mittags landen wir in Alghero im Nordwesten der Insel. Während Corinna auf das Gepäck wartet, erledige ich die Formalitäten bei der Autovermietung. Wir haben über billiger-mietwagen.de bei Sunny Cars einen Fiat Panda für rund 31,-- Euro/Tag inkl. eines Rundum-Sorglos-Versicherungspaketes gebucht. Örtlicher Abwickler in Alghero ist Europa Auto. Danach machen wir uns auf den Weg südwärts in Richtung unseres Feriendomizils in der Nähe von Arbus. Wir entscheiden, die etwas längere Panoramastrecke entlang der Küste über Bosa zu fahren. Die Straße führt durch eine wilde Felslandschaft, bewachsen mit leuchtend grüner Macchia, ohne jegliche Ortschaft. Nach ca. acht Kilometern halten wir an dem schön gelegenen Spiaggia di Poglina und genießen am Strand ein überbackenes Panini. Sogar in dieser relativ abgelegenen Ecke wird eine Parkgebühr von 0,60 Euro/Stunde erhoben. Weiter geht es nach Oristano, einer etwas schmucklosen größeren Stadt am gleichnamigen Golf. Dort erledigen wir in einem Supermarkt die wichtigsten Einkäufe.
Nach einer weiteren Stunde Autofahrt erreichen wir schließlich Arbus. Von hier aus windet sich die SS 126 durch das Iglesiente, einem zerklüfteten Küstengebirge, in dem im 19. Jahrhundert rund 500 verschiedene Bergbaugesellschaften tätig waren und Zink, Blei, Kupfer Silber und Kohle schürften. Zahlreiche verlassene Mienen und verfallene Bergarbeiterstädte prägen bis heute das Bild der Region. Nach und nach werden sie nun zu Industriedenkmälern. Nur noch wenige Mienen sind heutzutage noch aktiv.

Nach zehn Kilometern erreichen wir unseren
Agriturismo Rocce Bianche. Dort empfängt uns der Vater des Familienbetriebes, Roberto, herzlich. Nachdem wir die Formalitäten gestenreich erledigt haben – Roberto spricht kein Wort Englisch oder Deutsch – beziehen wir unser kleines Zimmer. Es besteht aus einem Schlafraum mit einem sehr guten Bett sowie einem geräumigen Badezimmer. Die ganze Anlage macht einen sehr gepflegten Eindruck.
Zudem befindet sich gerade ein neuer Swimmingpool kurz vor der Fertigstellung – für viele Gäste sicherlich ein weiteres Argument, sich für das Rocche Bianche zu entscheiden. Die zahlreichen Agriturismi in der Gegend bieten zumeist Halbpension mit einem mehrgängigen Menü am Abend an, das sich in der Regel aus regionalen Spezialitäten und Produkten aus eigenem Anbau bzw. eigener Tierhaltung zusammensetzt. Wir haben im Vorfeld mit Sohn Stefano, der sehr gut Deutsch spricht, per Mail rege kommuniziert und angekündigt, dass wir uns die Inanspruchnahme des Abendmenüs offen halten wollen, da wir unabhängig sein wollen. Das Zimmer ohne Abendessen kostet 52,-- Euro, mit 92,-- Euro.Nachdem wir uns kurz eingerichtet haben, fahren wir zum Spiaggio Scivu, einem schönen Sandstrand am südlichen Ende der Costa Verde (= grüne Küste). Die roten Sandsteinfelsen, mit teilweise bizarren Felsformationen bilden einen schönen Farbkontrast.

Das Abendessen beginnt um 20.30 Uhr. Im Speisesaal sind zwei lange Tafeln eingedeckt, an dem die Gäste Platz nehmen. Wir sitzen neben einem „Familien-Patriarchen“ aus Olbia, mit dem wir schnell ins Gespräch kommen. Er verbringt hier mit samt seiner Großfamilie jedes Jahr ein verlängertes Wochenende, um dem Trubel der Costa Smeralda zu entgehen. Das Menü ist köstlich und dauert über drei Stunden. Es gibt zunächst verschiedene Antipasti (u.a. Prosciutto, eingelegte Artischocken, Tomaten und Auberginen) sowie frischem Ricotta Käse von der Ziege, als Primo Piatto Cous-Cous ähnliche Pasta mit Pilzen. Dazu gibt es Pane Carasatu, hauchdünne runde knusprige Brotfladen. Danach wird ein köstliches Stew aus Kalbfleisch mit Tomaten-Zwiebelsalat aufgetischt, gefolgt von frischem Obst. Als krönender Abschluss wird eine sardische Spezialität serviert, Sebadas, die bekannteste Süßspeise der Insel, mit Frischkäse gefüllte Teigtaschen mit Miele Amarao, einem bitteren Honig. Der zum Essen gereichte Wein ist nicht so ganz unser Ding, ein süßlicher Rotwein, der kalt getrunken wird. Unser Tischnachbar aus Olbia klärt uns schnell auf, dass dieser Wein nichts taugt und lädt uns zu einem edlen Tropfen ein, den er für seine Familie mitgebracht hat. Auch wir steigen im Laufe des Abends auf einen trockenen Rotwein um, den wir im Supermarkt von Oristano erstanden haben, einem fruchtigen, aber schweren Cannonau, dem wohl bekanntesten Rotwein der Insel. Das Agriturismo Rocche Bianche wirbt damit, dass alle Speisen von Mutter Pina Cavalli hausgemacht sind und die meisten Zutaten auch eigenständig produziert werden.


27.6.2009

Nach einem für unsere Verhältnisse kargen Frühstück (nach dem üppigen Mahl von gestern Abend hätten wir auch nichts anderes gebraucht!), bestehend aus Weißbrot, einem Töpfchen selbst gemachter Pfirsichmarmelade und Kaffee fahren wir zunächst nach Arbus. Hier findet gerade ein Fest zu Ehren des heiligen Sankt Antonius statt. Zahlreiche ältere Frauen in traditionellen Trachtenkostümen und herausgeputzte Kinder strömen in das Zentrum des kleinen Bergdörfchens. Wir kaufen Brot, etwas Käse und Schinken für den heutigen Strandtag  und fahren dann weiter über das alte Bergbaudörfchen Montevecchio zur Costa Verde. Unterwegs sehen wir noch eine altes verlassene Miene, in der bis in die 60er Jahre noch Blei und Zink abgebaut wurde. Nun sind die Gebäude seit Jahrzehnten dem stetigen Verfall ausgesetzt.

In Marina di Arbus treffen wir nach kurvenreicher Fahrt auf die Küste. Die Costa Verde ist eine sehr abgelegene Dünenlandschaft. Die Sandberge ziehen sich entlang des Riu Piscinas kilometerweit ins Hinterland. Auf einem kleinen Sträßchen, die nach wenigen Kilometern in eine holprige Sandpiste übergeht, gelangt man, nachdem man zwei abenteuerliche Furten durchquert hat, zum Parkplatz beim Hotel Le Dune, den Gebäuden eines ehemaligen Verschiffungshafens des Mienenabbaus. Das Hotel wurde bereits in den 80er Jahren von dem Sohn eines ehemaligen Bergwerksdirektors gebaut und befindet sich in absoluter Alleinlage, weitere Gebäude dürfen in der Gegend auch nicht mehr gebaut werden. Die Preise sind dementsprechend gepfeffert. An dem kilometerlangen Sandstrand verbringen wir den heutigen Tag, machen ausgedehnte Strandspaziergänge und genießen ansonsten das herrliche Dünenpanorama und die Abkühlung im Meer. Für Mittelmeerverhältnisse herrscht heute hier eine recht ordentliche Brandung, die sogar einige Surfer anzieht. Nachmittags trinken wir noch einen Cappuccino an der Strandbar des Hotels. Der Rückweg führt uns an einer verlassenen Bergwerksanlage unterhalb von Ingortosu vorbei. In Ingortosu, einst Sitz der Bergwerksverwaltung, nunmehr leider halb verfallen, ist insbesondere der prächtige, aber unbewohnte Palazzo della Direzione mit seinem integrierten Tunnel, interessant.

Den ganzen Tag berichten die sardischen Radiosender über den Tod von Michael Jackson. Da sich der Inhalt der Nachrichten uns nicht so recht erschließt, informieren wir uns erst einmal im Internet über die Hintergründe dieses tragischen Medienereignisses.

Das Abendessen ist ebenso lecker wie am gestrigen Tag: Mit verschiedenen Antipasti startet das Menü, Käse und Schinken, Schnecken (ich probiere tatsächlich die erste Schnecke meines Lebens – völlig unspektakulär und nicht besonders aromatisch) sowie einer Art Salat aus Leberstückchen und gebratenem Schinken (sehr lecker!!!). Primo Piatto: Malloreddus in Tomatensoße, kleine muschelförmige Pasta aus Hartweizenmehl. Segundo: Knuspriges Spanferkel auf Eukalyptuszweigen, dazu gefüllte Zucchini. Danach gibt es wieder den obligatorischen Obstteller, gefolgt von Panna Cotta mit Myrto, einem hausgemachten Likör aus Myrtenbeeren.


28.6.2009
Der gestrige „Faulenzertag“ hat bei uns beiden die Unternehmenslust geweckt, so dass wir heute Morgen eine Wanderung machen wollen. Nach dem Frühstück brechen wir auf nach Fluminimaggiore. Wenige Kilometer hinter dem Ort ist ein kleiner Parkplatz, Ausgangspunkt zur Aufstiegswanderung zum Monte Corongiu ´e Muvronis (= Mufflon-Fels). Die Wanderung ist im Rother-Wanderführer blau gekennzeichnet, also mit de
r geringsten Schwierigkeitsstufe und soll rund 3,5 Stunden dauern. Schnell stellen wir fest, dass die blaue Einstufung nicht immer der Realität entspricht. Der erste Teil der Wanderung ist sehr steil und führt uns über einen unangenehm zu begehenden Geröllpfad. Da wir aufgrund des Gepäckgewichtes im letzten Moment sowohl unsere Wanderschuhe als auch unsere Stöcke wieder ausgepackt haben, ist diese erste Etappe etwas unangenehm. Die Temperaturen sorgen zudem dafür, dass der Aufstieg zu einer extrem schweißtreibenden Angelegenheit wird. Nach 1,5 Stunden erreichen wir den Sattel Punta Mannu. Hier verschnaufen wir erst einmal und genießen den tollen Ausblick auf den in Serpentinen verlaufenden Weg, den wir gerade gegangen sind, und auf die Buchten von Portixeddu und die Costa Verde. Vom Sattel aus sind noch rund fünfzig Höhenmeter über wegloses felsiges Gelände bis zum Gipfel zu bewältigen.



Anstelle eines Gipfelkreuzes hat hier ein Spaßvogel ein kitschiges Plastik Schaukelpferd aufgestellt. Oben verzehren wir unseren Proviant, ein Panini mit leckerem Ziegenkäse und Prosciutto. Auf gleichem Weg geht es wieder zurück zum Parkplatz. Der geröllige steile Abschnitt ist auch abwärts nicht gerade ein Genuss.

Die zweite Hälfte des Tages wollen wir am Strand von Buggerru verbringen, den wir vom Gipfel bereits sehen konnten. Die Straße führt durch üppig grünes Bauernland, gesäumt von farbenfrohen Oleanderbüschen und endet am Nordende der Bucht. Die komplette Bucht ist eingerahmt von grünen Bergketten, hinter dem weißen Sandstrand befinden sich hohe bewachsene Dünen – bereits der zweite Traumstrand, den wir entdecken. Leider sind heute relativ viele einheimische Wochenendbesucher am Strand, so dass wir die Idylle nicht für uns alleine haben.



Nach einem erfrischenden Bad machen wir zunächst eine kurze Siesta und laufen dann am Strand in Richtung Portixeddu, um dort in einer Strandbar einen Cappuccino sowie ein Eis zu genießen. Gegen Abend fahren wir noch zum allerdings weniger spektakulären Capo Pecora. Lediglich der Ausblick unterwegs auf die Bucht von Buggerru ist lohnend.

Den Abend läuten wir auf unserer kleinen „Terrasse“ mit einem Gläschen sardischen DOC Vermentino ein. Das heutige Menü besteht aus Artichocken, Prosciutto, Oliven u.a., danach Pasta mit Zucchini und als Hauptgang Wildschwein mit Kartoffeln. Anschließend gibt es das obligatorische Obst und als Dessert Tiramisu.



29.6.2009
Heute steht ein Ausflug in den Süden der Insel auf dem Programm. Zunächst fahren wir nach Iglesias. Bis Iglesias windet sich die Straße komplett in Serpentinen durch die Berglandschaft, so dass wir für die gerade einmal 35 Kilometer über 45 Minuten benötigen. Danach geht es auf der vierspurigen Schnellstraße weiter nach Cagliari, wo wir in der Nähe des Hafens an der Via Roma unser Auto parken. Die Via Roma ist der Prachtboulevard Cagliaris. Klassizistische Hausfassaden säumen die mehrspurige Straße entlang des Hafens. Am prächtigen Rathaus schwenken wir in Richtung Castello, das auf einem Kalkmassiv über der Stadt thront. Durch den Elefantenturm oberhalb des Piazza Yenne, in dem früher die Köpfe der Hingerichteten öffentlich zur Schau gestellt wurden, gelangen wir in die Altstadt. Die Altstadt Cagliaris hat ihre besten Zeiten scheinbar hinter sich – überall bröckelt der Putz von den Fassaden, die meisten Häuser erscheinen eher ärmlich. In dem Gassengewirr öffnet sich plötzlich der Platz an der Kathedrale Santa Maria, ursprünglich im 13. Jahrhundert errichtet, danach aber mehrfach insbesondere von den im 17. Jahrhundert herrschenden Spaniern umgebaut.

Über die sehr schöne Terrazza Umberto, verlassen wir schließlich das Castello und stärken uns in einer Bar in der Nähe der Via Roma mit einem Panini, bevor wir weiter zur Costa del Sud fahren.
 


An der Saline di Santa Gilia kurz hinter Cagliari, einer flachen Salz-Lagune, sind zahlreiche Flamingos von der nahen Schnellstraße aus auszumachen. Die Flamingos haben hier riesige Nistgebiete.
 Unser Ziel sind die schönen Strände in der Nähe von Chia, an der südlichen Spitze Sardiniens. Hier hat sich in den letzten Jahren leider der Nobeltourismus etabliert. Wenn man die Strände sieht, weiß man auch warum: Ein strahlend türkisfarbenes Meer, und  weiße Pudersandstrände gäben eine perfekte Kulisse für einen Südseefilm ab! Am Torre di Chia machen wir es uns für einige Stunden gemütlich. Hier weht ein starker warmer Wind, so dass unser Billigschirm direkt in Einzelteile zerlegt wird. Nicht umsonst ist die Südküste ein begehrtes Surferparadies. Ein kurzer Spaziergang entlang des Strandes hinauf zum Torre eröffnet uns einen wunderbaren Blick auf den malerischen Küstenabschnitt. Anschließend genießen wir in einer Strandbar einen Cappuccino.


Am späten Nachmittag brechen wir auf, da wir noch ein gutes Stück mit dem Auto bis zu unserem Agrturismo zurücklegen müssen. Über Teulada und Carbonia fahren wir dieses Mal an der Küste entlang in Richtung Buggeru und ersparen uns dadurch die Kurverei hinter Iglesias. An der atemberaubenden Küstenstraße hat man ein wunderschönen Blick auf die Steilküste und den Pan die Zucchero (Zuckerhut), ein 132 Meter hoher allein stehender Felskegel im Meer. Über Buggeru erreichen wir schließlich unser Agriturismo. In dieser gebirgigen Gegend ist jeder Ausflug mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden – das ist das Fazit des heutigen Tages!


Wie bisher an jedem Abend kredenzt uns Mutter Cavalli ein vorzügliches Menü, bestehend aus Sardischer Salami, Käse, Oliven, eingelegte Möhren, Pasta mit grünem Spargel sowie Schweinefleisch und hausgemachte Würstchen vom Spieß.


30.6.2009

Wir wollen uns trotz der hohen Temperaturen um 30° Grad noch einmal an eine Wanderung wagen, eine Rundtour über die Grotta su Mannau sowie dem Tempio di Antas
. Anders als in unserem Wanderführer beschrieben, starten wir den Weg auf dem Parkplatz bei der Grotta. Bereits früh um 10 Uhr ist es relativ warm. Zunächst geht es 45 Minuten lang stetig bergauf auf einer Naturstraße zu einem Sattel. An dieser Stelle nimmt das „Unheil“ des heutigen Wandertages seinen Lauf. Die Beschreibung in unserem Wanderbuch ist nicht eindeutig, so dass wir am Sattel zweimal in die falsche Richtung laufen und jeweils erst nach einer ganzen Weile unseren Fehler bemerken. Der zweite dieser „Irrwege“ ist insofern fatal, da wir ein ganzes Stück absteigen und anschließend wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren müssen. Hier verlieren wir insgesamt eine gute Dreiviertelstunde und zudem jede Menge Kraft! Corinna liebäugelt bereits mit dem Rückzug, doch finde ich tatsächlich im dritten Versuch den richtigen Weg. Man muss am Sattel den Hauptweg verlassen und halbrechts in Richtung des Steinmännchens einen kleinen Pfad nach oben steigen. Hier findet man alsbald allerdings sehr stark ausgeblichene und kaum zu erkennende rot-weiße Markierungen. Der Weg verliert sich im weiteren Verlauf immer mehr und wir haben große Mühe die verblichenen Markierungen zu entdecken.

Noch ein weiteres Stück geht es steil im Hang hinauf, die Mittagssonne brennt unerbittlich auf uns herab. Zwischen zwei Felsmassiven, dem Conca S´Ommu und dem Corona Arrubia erreichen wir schließlich einen zweiten Sattel, wo wir in einem schattigen Lorbeer- und Korkeichenwäldchen eine Rast einlegen.

Für das nun folgende Stück wären sicherlich lange Hosen von Vorteil, die wir allerdings nicht dabei haben. Durch dichte Macchia geht es leicht abwärts in westlicher Richtung. Hierbei sollte man sich als grobe Orientierung am Fuß des rechten Felsens halten und immer auf die Öffnung zwischen den beiden Massiven zusteuern. Wegmarkierungen sind in diesem wilden Gelände nicht erkennbar. Schließlich gelangen wir mit zerkratzten Beinen zu dem im Führer beschriebenen Zaun, den wir mittels einer Leiter überwinden. Endlich befinden wir uns wieder auf einem gut begehbaren Karrrenweg – unter uns in der Ebene ist bereits der Tempel von Antas auszumachen. Auf dem Karrenweg geht es in seichter Neigung in rund 45 Minuten, vorbei an farbenfrohn Distelfeldern, die von bunten Schmetterlingen umschwirrt werden,  abwärts zur Tempelanlage.

Dort genehmigen wir uns eine eiskalte Cola Light und ein Solero-Eis. Wir haben mittlerweile aufgrund des hohen Salzverlustes leichte Kopfschmerzen – unser Proviant bestehend aus salzhaltigem Schinken und Käse hat offenbar nicht ausgereicht. Im Hochsommer sollte man einfach stets vorsorglich eine Elektrolyt-Lösung dabei haben, um die Folgen des Salzverlustes zu verhindern! Nach der Pause geht es auf der Asphaltstraße abwärts bis zu einem Parkplatz. Dieser erweist sich als eine Art Haltebucht, so dass wir uns mit der Entscheidung, hier in den Waldweg einzubiegen, erneut schwer tun. Ein blauer Markierungspunkt an einem Stein gibt schließlich den letzten Ausschlag. Die endgültige Bestätigung erhalten wir allerdings erst nach ca. einer halben Stunde, nachdem wir eine weitere blaue, ebenfalls sehr ausgeblichene Markierung entdecken. Noch einmal entscheiden wir uns an einer Lichtung für einen falschen Weg, erkennen unseren Fehler allerdings relativ schnell anhand der beschriebenen Stromleitung, die auf der anderen Seite des Taleinschnittes verläuft. Corinnas Laune wird von Minute zu Minute schlechter, zumal sie über eine Astgabel stolpert und sich Hände und Knie aufschlägt.

Von der Kuppe, die wir nunmehr erreichen, beginnt der Abstieg zurück ins Mannau Tal – nach den Strapazen des bisherigen Weges nicht gerade ein Vergnügen, zumal der Weg steil und voller Geröll ist. Zum Glück spendet der Wald etwas Schatten, so dass wir beim Abstieg nicht der prallen Sonne ausgesetzt sind. Der Weg endet schließlich an der Zufahrtsstraße zur Grotta an einem Agriturismo, wo wir auf zwei halbwilde grasende Ferkel treffen, die mit Sicherheit im Agriturismo irgendwann einmal als Spanferkel am Spieß enden werden.

Unten am Auto versuchen wir unseren Salzmangel mit Pane Carasatu aufzufüllen – danach geht es uns wieder ein bisschen besser. Den Rest des Tages verbringen wir am Strand von Portixeddu und bewegen uns nach den Strapazen nicht mehr vom Fleck! Das Abendessen haben wir uns heute redlich verdient: Innerhalb der üblichen Menüfolge gibt es heute eine Gemüselasagne mit Broccoli sowie leckeres Lammfleisch. Als Tischnachbarn haben wir ein sehr nettes Paar aus Salzburg, Dagmar und Bernhard, mit dem wir einen unterhaltsamen Abend verbingen und noch eine ganze Weile plaudern.
 


01.07.2009
Heute machen wir einen Ausflug auf die Sinis Halbinsel, nördlich von Oristano. Unser erstes Ziel ist das Capo Mannu am nördlichen Ende der Halbinsel. Auf einer abenteuerlichen Schotterpiste gelangt man zu kleineren Buchten bei einem Leuchtturm, der sich oberhalb der Steilküste erhebt. Der kurze Fußmarsch dorthin eröffnet einen schönen Ausblick auf diesen zerklüfteten Küstenabschnitt. D
anach fahren wir weiter zum Mari Ermi Strand, der sich durch seine besondere Sandkonsistenz auszeichnet: Der weiße Quarzsand mit seiner glasigen Oberfläche leuchtet hell in der Sonne und ist vergleichbar mit Reiskörnchen. Hier kann man herrlich bequem liegen und sich das Wasser um die Beine spülen lassen. Leider ist der komplette Strand, der nahtlos übergeht in den Is Arutas Strand, nicht ganz leer.

Am Nachmittag machen wir einen kurzen Abstecher in das winzige Wallfahrtsörtchen San Salvatore. Die Häuser sind fast ausnahmslos unbewohnt. Hier wurden einige Italo Western gedreht, unter anderem „Für eine Handvoll Dollar“ mit Clint Eastwood. Bis vor kurzem waren noch die Original Fassaden mit einem echten Western-Saloon hier aufgebaut – wenn man durch die staubigen schmalen Gassen läuft, kann man sich diese Szenerie lebhaft vorstellen.


In Funtana Meiga läuten wir den Abend in einer nett gelegenen Snackbar am Meer mit einem Gläschen Vino Bianco ein und machen danach noch einen kleinen Abstecher zum alten Kirchlein in San Giovanni di Sinis, die wohl älteste Kirche Sardiniens aus dem 5. Jahrhundert mit markanter byzantinischer Kuppel.

Von dort aus führt die Straße zur Halbinsel von Tharros, wo sich die berühmte phönizisch-römische Ausgrabungsstätte von Tharros befindet (Eintritt 5,-- €). Sie zieht sich als weitläufiges Trümmergelände am östlichen Abhang der Halbinsel zum Meer hinab. Es gibt einen punischen Tempel, einen Wassertempel und ein nuraghisches Dorf. Die Straßen sind durchzogen von einem Wasserkanalsystem, die mittlerweile allerdings mit einem Holzsteg überbaut worden sind.

Über Oristano gelangen wir in das wichtigste Landwirtschaftsgebiet um Arborea, eine Fläche mit unzähligen wie an einem Lineal gezogenen Kanälen. Dazwischen wird überall Mais, Wein, Obst oder Gemüse angebaut. In Arborea halten wir an der Piazza mit seiner markanten Kirche, seinen prachtvollen Pallazzi rund um den einem botanischen Garten gleichenden Parkanlagen.

Wir haben uns heute vom Abendessen im Rocche Bianche abgemeldet, da wir in dem kleinen Fischerdörfchen Marceddi essen wollen. Das Restaurant Da Lucio liegt direkt am Hafen. Unser Menü besteht aus geräuchertem Schwertfisch-Carpaccio bzw. Salata di Pulpo als Antipasti (je 9,--€), dann Spaghetti mit Bottargia di Muggine (10,--€), das ist Rogen der Meeräsche, die in Meerwasser gewaschen, an der Luft getrocknet, anschließend gepresst und geräuchert wird und dann wie Parmesankäse über Nudelgerichte gerieben wird. Als Hauptgang bestellen wir Pesce Mista (14 ,--  €), bestehend aus einem gegrillten Fisch, Tintenfisch und Scampi. Alle Gerichte sind extrem lecker und empfehlenswert.


Zurück  zu unserem Agriturismo fahren wir über einen winzigen einspurigen Schleusendamm, der die Arborea Region mit der Costa Verde verbindet. Dadurch verkürzt sich unser Rückweg extrem.


02.07.2009
Den heutigen Tag beginnen wir mit einem Rundgang in dem Bergarbeiterdorf Fluminimaggiore, zehn Kilometer südlich von unserem Agriturismo entfernt. Attraktion des Dorfes sind die Murales, zumeist politisch motivierte Wandmalereien, die zum Beispiel den Niedergang des Bergbaus thematisieren.

 

Nachdem wir in einer Bar in der Ortsmitte einen Cappuccino getrunken haben, fahren wir zu einem unserer Lieblingsstrände bei Portixeddu und verbringen dort einen gemütlichen Strandtag, unterbrochen von einem ausgedehnten Spaziergang bis San Nicolao am südlichen Ende des Strandes.  Gegen Abend fahren wir hinab zum Strand von Masua, mit seinem kleinen, zwischen schroffen Schieferfelsen gelegenen, Sandstrand. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf den Felskegel Pan di Zucchero. In der Strandbar trinken wir noch einen schnellen Wein, allerdings mit einem üblen Beigeschmack, da der „coole“ Barkeeper uns ganz offensichtlich bei der Bezahlung über das Ohr haut! 11,50,-- € für zwei kleine Becher Billigwein, ein Wasser und eine kleine Tüte Chips grenzen an Abzocke - wir machen gute Miene zum bösen Spiel, können das Etablissement jedoch ausdrücklich nicht empfehlen!
Oberhalb des Strandes von Masua thront die stillgelegte Mienenanlage Porto Flavia – hier befindet sich heute ein Museum, in dem Bergbaumaschinen besichtigt werden können.

Auf dem Weg zurück fahren wir noch durch Buggeru. Mitte der 90er Jahre wurde dort ein Yachthafen gebaut, der sich allerdings als Fehlplanung herausstellte. Mittlerweile versucht das ehemalige Bergbaudörfchen sich einen zarten Tourismus aufzubauen. Alles wirkt noch recht ursprünglich, im oberen Teil des Dorfes bröckelt der Putz von den meisten Häusern.

Den Abend läuten wir mit einem Gläschen Vernacchia auf unserer Terrasse ein. Der Vernacchia ist eine Spezialität mit goldgelber Farbe aus der Gegend um Oristano, sehr gehaltvoll (15 % Alkohol) und schmeckt nahezu wie ein trockener Sherry. Dieser Weißwein wird nicht selten 5 – 10 Jahre gelagert, um seinen vollen Geschmack zu entfalten. Das Abendessen genießen wir erneut in netter Gesellschaft mit Dagmar und Bernhard. Es gibt heute Spaghetti Bolognese und als Hauptgang leckeres Lammfleisch mit Kartoffeln.


03.07.2009
Die für heute geplante Besichtigung der Grotta su Mannau, eines ausgedehnten Höhlenlabyrinthes hinter Fluminimaggiore entfällt, da die etwas unfreundlich auftretende Führerin am Ticketschalter uns erklärt, dass die nächste Führung erst in 50 Minuten startet. So lange wollen wir nicht warten, so dass wir uns auf den Weg in das Provinzstädtchen Iglesias machen. Das historische Zentrum mit seinen verwinkelten kleinen Gassen ist auffallend hübsch. Die meisten Häuser haben kleine Balkone mit verzierten Stahlbalustraden – viele davon werden gerade restauriert. Man kann sich lebhaft vorstellen, dass das Centro Storico einmal ein richtig kleines Schmuckstück werden kann. Wir lassen uns eine Weile durch das hübsche Städtchen treiben und nehmen schließlich noch einen kleinen Snack in einer Bar am Theater ein.

Den Nachmittag verbringen wir am rund drei Kilometer langen Sandstrand des Golfo di Gonnesa, dem Hausstrand von Iglesias. Am frühen Abend setzen wir unsere Tour entlang der Steilküste fort bis nach Nebida. Dort laufen wir den sehr schönen Panoramaweg „Belvedere“ und genießen in der Bar „Al 906 Operaio“, ein ehemaliges Bergwerksdepot für Sprengladungen, einen absolut sensationellen Ausblick auf die üppig wuchernde Agaven und den gesamten Küstenabschnitt mit seinem markanten Pan di Zucchero.

Heute serviert Segniora Cavalli kleine sardische Nudeln, Malloreddus mit Muscheln und anschließend für jeden Gast einen leckeren gegrillten Fisch. Nach dem Essen sitzen wir noch gemütlich bei einem Gläschen Rotwein im gemütlichen Patio.


04.07.2009
Unseren letzten Tag im Süden der Insel verbringen wir noch einmal am Spiaggia della Piscina an der Costa Verde. Trotz des Wochenendes ist der Strand nahezu menschenleer, lediglich einige Bewohner des Hotels Le Dune aalen sich unter ihren Sonnenschirmen. Hoffentlich bleibt diese tolle Strandidylle hier noch lange erhalten! Ein schöner langer Strandspaziergang rundet den Tag ab – größere Aktivitäten sind heute aufgrund der Hitze auch kaum möglich – es weht nicht das kleinste Lüftchen.

Unser letztes Abendmenü bei Familie Cavalli kosten wir noch einmal so richtig aus. Es gibt hausgemachte, mit Ricotta und Spinat gefüllte, Tortellini und noch einmal das fantastische Spanferkel auf Eukalyptuszweigen.


05.07.2009

Vor dem Frühstück verabschieden wir uns kurz von Dagmar und Bernhard, nicht ohne eine Einladung nach Hannover auszusprechen. Ob es irgendwann einmal ein Wiedersehen gibt – wir würden uns freuen! Auch von Stefano verabschieden wir uns und geben ihm noch unsere Internetadresse, damit er unseren Reisebericht auch über die freundliche Aufnahme in seinem Agriturismo nachlesen kann.

Nachdem wir unsere Sachen im kleinen Panda verstaut haben, machen wir uns auf die rund zweieinhalb stündige Fahrt nach Alghero. Wir haben für die heutige Nacht ein Bed & Breakfast gebucht, einen Kilometer vom Flughafen entfernt. Das
B&B La Yucca liegt in einer typischen Agrarlandschaft, in der Wein, Gemüse, Obst und Olivenöl angebaut wird. Das Zimmer kostet 60,-- €/Nacht, ist einfach aber sauber. Wir würden hier sicher nicht unseren gesamten Urlaub verbringen, aber für den Vorabend eines frühen Abfluges ist die Unterkunft absolut praktisch.

Wir fahren zur 50 Kilometer entfernten Halbinsel von Stintino, ein echtes mondäneres, malerisch auf einer Landzunge gelegenes, Touristenzentrum. Die Unterkünfte hier sind eher teuer. Am vor der Stadt gelegenen Cabo Falcone befinden sich zwei echte Traumstrände, Pelosa – gerade einmal knapp 300 Meter lang - und Pelosetta – noch viel kleiner - mit der idyllischen Isola Pelosa samt malerischem Torre. Ein derartig türkisfarben schimmerndes Meer findet man so gut wie nie. Es gibt allerdings einen Haken: In unserem ganzen Leben haben wir noch nie so viele Menschen auf so kleinem Raum an einem Strand gesehen! Wie die Ölsardinen quetschen sich die sonnenhungrigen Touristen sowie Einheimischen aus den nahe gelegenen Städten (es ist Sonntag!) auf die paar Quadratmeter Sand.

Wir finden schließlich an dem die beiden Strände teilenden Felsen ein Plätzchen direkt am Wasser. Zuvor haben wir saftige 8,50 Euro Parkgebühr oben an der Straße bezahlt. Es wird hier extrem scharf kontrolliert und Autos ohne Parkschein erhalten unmittelbar ein Knöllchen. Wir versuchen den ganzen Rummel um uns herum auszublenden und genießen das Baden in dem tollen Wasser.

Unseren letzten Abend wollen wir im Zentrum von Alghero verbringen. Zunächst einmal begeben wir uns auf die Suche nach einer Tankstelle. Alle Tankstellen haben sonntags abends bereits geschlossen, man kann aber an Automaten tanken. Wir bekommen große Probleme, da unsere Kreditkarte im Schlitz stecken bleibt und wir sie dort nicht wieder herausbekommen. Schließlich hilft uns ein italienisches Paar, das mit Hilfe einer Schere die Karte aus dem Automaten herausfischen kann. Danach tanken wir mit Bargeld und verfluchen einmal mehr diese Form des Tankens, zumal der Automat natürlich kein Restgeld herausgibt.

In Alghero findet gerade eine Fiera, eine Landwirtschaftsausstellung am Hafen, statt, so dass scheinbar die gesamte einheimische Bevölkerung auf den Beinen ist. Nach langer Suche finden wir rund einen Kilometer nördlich der Altstadt einen Parkplatz. Inzwischen ist es leider dunkel geworden, so dass wir das wunderschöne Centro Storico von Alghero nicht mehr wie geplant besichtigen und fotografieren können. Dafür finden wir ein tolles Fischrestaurant mit Tischen auf der Stadtmauer und Blick auf das Meer.

Das Angedras rangiert in der oberen Preisklasse, wie alle anderen Restaurants in dieser exquisiten Lage auch. Wir entscheiden uns für folgende Menüfolge: Antipasti: Insalata di Polpo (10,-- €) bzw. Carpaccio di Pesce (14,-- €), Primo: Tagliolini al Tonno (13,-- €) bzw. Casulli Pasta mit Lammragout (12,-- €). Als Hauptgang bestellen wir eine ganze gegrillte Seebrasse (40,-- €), die uns vom aufmerksamen Kellner erstklassig filetiert wird. Dazu gibt es einen leichten Vermentino. Das Angedras ist sehr empfehlenswert, alle Speisen sind vorzüglich zubereitet, der Service zuvorkommend und freundlich, man muss allerdings bereit sein, tiefer in die Tasche zu greifen. Anschließend fahren wir zu unserer Unterkunft und schlafen mehr schlecht als recht noch einige Stündchen.


06.07.2009
Um 5.00 Uhr klingelt der Wecker – unser Flug geht bereit um 7.00 Uhr. In zwei Minuten sind wir beim Flughafen, erledigen schnell die Formalitäten mit unserem Mietwagen und heben pünktlich gen Heimat ab. Für uns steht fest, dass dies sicher nicht der letzte Sardinien Urlaub war. Wir haben nur einen kleinen Teil dieser faszinierenden Insel entdeckt und werden sicher wiederkehren, um noch weitere Regionen kennen zu lernen.


 


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